Longboard Rollen – Zusammenfassung der wichtigsten Informationen

Longboard Rollen – Zusammenfassung der wichtigsten Informationen

Fangen wir mal ganz primitiv an und stellen uns mal die Frage, was man denn so überhaupt versteht unter Longboard Rollen. Longboard Rollen sind dazu da, die durch den Longboarder verursachten Kräfte, die zwischen Deck und dem Boden wirken, dazu zu verwenden, dass sich das Longboard auch in Bewegung setzt. Aber was muss man bei Longboard Rollen denn beachten, damit man die für sich richtigen findet und was kann noch so wissenswert darüber in Erfahrung gebracht werden? Diese beiden Fragen werden wir nun in diesem kurzen Artikel für Dich klären. Was grundlegend bei den Longboard Rollen an sich zu beachten gilt, ist die Größe, Härte, Hub und das Material, aus dem diese gefertigt wurden. Denn die Größe der Rollen ist vor allem bei der Handhabbarkeit und der Schnelligkeit des Longboards an sich von nennenswerter Bedeutung. Denn sind die Rollen klein, so ist eine kleinere Geschwindigkeit die Folge, aber dafür ist die Manövrierfähigkeit umso besser. Kleines ist eben flinker! Neben der Größe spielt auch die Härte der Rolle eine wichtige „Rolle“ – tolles Wortspiel, was? Sind die Longboard Rollen, auch Wheels genannt, härterer Natur, so sind diese für höhere Geschwindigkeiten besonders geeignet, da sich diese auf hohem Tempo besser kontrollieren lassen. Sind die Rollen doch eher etwas weicher, so kann man damit besser Cruisen. Die Positionierung des Kerns in der Rolle, also der Hub, ist ebenfalls nicht zu übersehen. Denn dieser hat gewisse Einflüsse auf die Fahreigenschaft als Ganzes am Longboard – unabhängig von der Rolle an sich. Und zu guter Letzt ein leider oft unterschätzter Faktor bei einer Longboard Rolle: Und zwar aus welchem Material diese besteht. Denn so können zwei Longboard Rollen die absolut identische Größe haben, die selbe Härte und denselben Kräften ausgewirkt sein, so wird bei verschiedener Materialzusammensetzung (Polyurethan) die eine Rolle jeweils schneller abgenutzt sein, als die andere. Und damit man die für sich richtigen Longboard Rollen finden kann, hier eine kurze und knappe Übersicht zu den jeweiligen Bezeichnungen und Eigenschaften dieser. Die Grip-Rollen sind kantiger, gerade und schärfer. Diese sind hervorragend für Downhill-Aktivitäten geeignet, aber auch das LDP (Long Distance Pumping), dem Dancing oder Slalom. Solche Art der Rollen brechen in scharfen Kurven nicht so wirklich schnell aus, im Gegensatz zum nächsten Typus – den Slide-Rollen. Aufgrund abgerundeter Lip und der somit schmaleren Lauffläche brechen Longboards mit diesen Rollen so schneller aus, womit also bessere Drifts möglich sind. Einsetzen kann man diesen Rollen-Typ beim Tech-Sliden und Freeriden.

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